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Jaspis
 

 
 
Jaspis
Chemismus SiO2
Mineralklasse Oxide
Kristallsystem trigonal
Kristallklasse  
Farbe alle Farben
Strichfarbe je nach Beimengung weiß, gelb, rot, braun
Mohshärte 6,5 bis 7
Dichte (g/cm³) 2,58 bis 2,91
Glanz Glasglanz, Fettglanz, matt
Transparenz undurchsichtig
Bruch muschelig
Spaltbarkeit  
Habitus mikrokristalline, gebänderte, gesprenkelte oder gefleckte Massen
häufige Kristallflächen  
Zwillingsbildung  
Kristalloptik
Brechzahl
~ 1,54
Doppelbrechung
(optische Orientierung)
keine
Pleochroismus
fehlt
Winkel/Dispersion
der optischen Achsen
2vz ~
weitere Eigenschaften
Phasenumwandlungen  
Schmelzpunkt  
chemisches Verhalten  
ähnliche Minerale  
Radioaktivität  
Magnetismus  
besondere Kennzeichen  
 

  Bilder

 
     
  Geschichte

Der Name Jaspis leitet sich über das lateinische " jaspis " aus dem griechischen " iaspis " für „gesprenkelter Stein“ ab. Diese Bezeichnung stammt ursprünglich wiederum vom assyrischen " aschpu " über das hebräische " jaschpeh ".
 
     
  Bildung und Fundorte

Jaspis ist meist sekundärer Entstehung.Kieselsäure , welche beim Durchsickern viele Fremdstoffe, besonders Eisenverbindungen aufnimmt, kritallisiert sich meist in Spalten und Hohlräumen aus. Häufig durchdringt Kieselsäure-Lösung tonige oder sandige Gesteine und verkieselt diese. Durch die verschiedenen Beimengungen entsteht der Jaspis in den unterschiedlichsten Varietäten:

Landschaftsjaspis zeigt Musterungen, die sich mit wenig Phantasie als Landschaften interpretieren lassen. Die beige-braune Farbe rührt von Eisenbeimengungen her.

Grüner Jaspis (auch Plasma) ist dem Prasem ähnlich, doch von grobkörnigerer Struktur.

Gelber und roter Jaspis werden auch Silex genannt, meist auf Eisensteingängen gefunden.

Brekzien-Jaspis ist zertrümmerter Jaspis, welcher durch Quarz neu verkittet wurde.

Mookait ist eine rosa bis gelbe und rote Varietät, hauptsächlich aus Australien.

 
     
  Verwendung

Der Jaspis ist seit der Antike ein beliebter Dekorations- und Schmuckstein
 
     
  Fälschung und Imitationen

Jaspis wird eher selten imitiert, er eignet sich aufgrund seiner Farbenvielfalt jedoch hervorragend, um ihm nicht sofort bestimmbare Steine zuzuordnen. Der Unakit wird als Blumen-Jaspis angeboten, Ryolith als Regenwald- oder Augen-Jaspis.Merke: nicht alle Steine die mit -Jaspis enden, sind diesem auch wirklich zugehörig...

 
     
  Literatur

 
     
  Weblinks